Leichter Nieselregen begleitete uns auf unserer Fahrt, sodass wir beschlossen, doch keinen Strand-Stop auf dem Weg in Bowen einzulegen. Statt dessen haben wir Halt in Ayr bei Mc Donalds gemacht, um Euch mit weiteren Blog-Einträgen auf dem Laufenden zu halten.
Angekommen im immerhin 170.000 Einwohner zählenden Townsville, mussten wir feststellen, dass gegen 16 Uhr schon die Bürgersteige hochgeklappt waren. Hauptshopping-Mall bei schönstem Sonnenschein: keine Menschenseele außer uns. Selbst das Visitor Information Centre hatte schon geschlossen, obwohl die Öffnungszeit bis 17h angegeben war.
Also machten wir uns auf den Weg zum ziemlich abgelegenen Campingplatz, der leider auch nur bis 17h neue Besucher empfing. Die dortigen Bewohner machten allerdings nicht gerade einen freundlichen Eindruck. Offensichtlich gibt es hier viele Dauercamper, die eher ihr eigenes Ding machen (langsam wird uns klar, warum manche Plätze mit „no residents, only tourists“ werben..). So wurde Markus unfreiwillig zum Störenfried, als er arglos im Camp Kitchen mit unserem schmutzigen Geschirr zum Abwasch aufschlug. Die Campersekte hatte sich zum gemeinsamen Singen und Klatschen zusammengerottet. Das BBQ war im Gange und ein Countrysänger mit Gitarre gab sein Bestes (auch wenn es sich nicht so anhörte).
Während wir so da standen und das Szenario beobachteten, hörten wir einen ohrenbetäubenden Lärm: ein Flugzeug startete direkt vom Flugplatz der nahegelegenen Miltitärbasis.
Was wohl die maßgeblichen Entscheidungsfaktoren bei der Standortwahl dieses Platzes waren??
Ach ja, eine Bahnstrecke führt auch noch am Platz vorbei...